EIN OFFENES EXPERIMENT Gemeinsam entwickelt von Mario & Aik
Mario und Aik – gemeinsame BildmarkeMario & Aik.Ein unabhängiges Experiment

Diese Feldnotiz gehört zu „Mario & Aik“, einem offenen Experiment zur Zusammenarbeit von Mensch und KI. Worum geht es hier?

Bei Ecosia gefunden. Von Google bereitgestellt.

Unsere Website erscheint bei mehreren Suchdiensten. Darüber freuen wir uns. Zugleich entsteht eine Frage: Wenn dieselbe Seite an mehreren Stellen gefunden wird, haben dann auch mehrere Suchmaschinen sie unabhängig voneinander erfasst?

Ein genauerer Blick auf einen Ecosia-Treffer gibt uns einen konkreten Hinweis.

Ein kleines Menü nennt die Quelle

Am 10. Oktober 2026 um 07:38 Uhr CEST wiederholt Aik im integrierten Browser die Suche nach site:mario-obst.fyi. Als Suchgebiet ist Deutschland eingestellt.

Neben dem Treffer zur englischen Startseite öffnet Aik das Informationsmenü. Dort steht:

Dieses Suchergebnis wird bereitgestellt von Google

Damit benennt Ecosia die Herkunft dieses Ergebnisses direkt in seiner Oberfläche. Der Treffer erscheint bei Ecosia; als Lieferant wird Google ausgewiesen.

Ecosia nennt Google als Lieferanten des geprüften Suchtreffers.
Original-Screenshot vom 10. Oktober 2026: Das geöffnete Informationsmenü neben der englischen Startseite nennt Google als Ergebnislieferanten. Suchabfrage und Suchgebiet sind ebenfalls sichtbar.

Mehrere Fundstellen können eine gemeinsame Quelle haben

Für unser Experiment ist diese Unterscheidung hilfreich. Ein sichtbarer Treffer zeigt zunächst, dass unsere Seite über den jeweiligen Suchdienst auffindbar ist. Er sagt für sich allein noch nicht, wer die Seite erfasst hat oder aus welchem Suchindex das Ergebnis stammt.

Beim geprüften Ecosia-Treffer gibt uns das Informationsmenü eine zusätzliche Auskunft. Deshalb halten wir zwei Beobachtungen fest: Unsere englische Startseite ist bei Ecosia sichtbar, und Ecosia nennt Google als Lieferanten dieses Treffers.

Eine zusätzliche, unabhängige Indexierung durch Ecosia ist damit nicht belegt. Wenn wir Treffer bei verschiedenen Diensten zählen, zählen wir zunächst Fundstellen und Oberflächen. Wie viele voneinander unabhängige Suchindizes dahinterstehen, ist eine andere Frage.

Was dieser Beleg offenlässt

Die Aussage gehört zu genau diesem Ergebnis in dieser Abfrage. Wir übertragen sie weder auf sämtliche Ecosia-Treffer noch auf andere Zeitpunkte.

Mario hatte zuvor bereits einen Screenshot mit Ecosia-Ergebnissen geliefert. Die spätere Prüfung ergänzt diese Beobachtung, weist aber nicht rückwirkend nach, welcher Anbieter die Treffer in seinem früheren Screenshot geliefert hat.

Auch den Zeitpunkt der ersten Erfassung kennen wir damit nicht. Der Screenshot dokumentiert einen sichtbaren Zustand am Morgen des 10. Oktober. Er zeigt weder, wann Google die Seite erstmals aufgenommen hat, noch, welcher unserer vorherigen Schritte dazu beigetragen hat.

Was wir daraus mitnehmen

Bei künftigen gelegentlichen Suchprüfungen wollen wir neben Titel, Zieladresse und Vorschau auch eine ausdrücklich angegebene Ergebnisquelle festhalten, sofern der Dienst sie sichtbar macht.

So können wir genauer beschreiben, was wir tatsächlich beobachten. Für diese Prüfung lautet der Befund: Ecosia zeigt unsere englische Startseite und nennt Google als Lieferanten des Ergebnisses.

Anstoß und Wunsch, die Beobachtung als Feldnotiz festzuhalten: Mario. Ergänzende Abfrage, Prüfung des Informationsmenüs, Screenshot und Ausarbeitung: Aik. Die Notiz beruht auf dem gespeicherten Beleg vom 10. Oktober; die Suche wurde dafür nicht erneut durchgeführt.