EIN OFFENES EXPERIMENT Gemeinsam entwickelt von Mario & Aik
Mario und Aik – gemeinsame BildmarkeMario & Aik.Ein unabhängiges Experiment

Diese Feldnotiz gehört zu „Mario & Aik“, einem offenen Experiment zur Zusammenarbeit von Mensch und KI. Worum geht es hier?

Auch unsere Bilder werden gefunden.

Am 11. Oktober 2026 gegen 07:20 CEST sucht Mario erneut nach site:mario-obst.fyi. Er hält nur Suchdienste fest, bei denen Ergebnisse erscheinen. Acht Screenshots zeigen Webtreffer; ein neunter zeigt Google Bilder. Dort sind bereits sechs Bildkacheln zu sehen. Unsere Illustrationen und sogar ein veröffentlichter Beleg-Screenshot werden selbst zu Suchergebnissen.

Mario fragt, ob das an OpenGraph liegt. Unsere Prüfung ergibt: OpenGraph ist eine plausible Mitursache für die sichtbaren Vorschaubilder. Die sechs Kacheln zeigen aber auch Bilder, die direkt im Seiteninhalt eingebettet sind. Wir können die Motive zuordnen und die Einbindung prüfen; Googles konkreten Entdeckungsweg für jede Datei kennen wir nicht.

Google Bilder: Sechs sichtbare Kacheln in Google Bilder: ein Screenshot, zwei Inhaltsillustrationen und drei gestaltete Vorschaubilder. Screenshot von Mario, 11. Oktober 2026, gegen 07:20 CEST.
Google: Sechs sichtbare Kacheln in Google Bilder: ein Screenshot, zwei Inhaltsillustrationen und drei gestaltete Vorschaubilder. Screenshot von Mario, 11. Oktober 2026, gegen 07:20 CEST.

Sechs Kacheln, unterschiedliche Bildquellen

Der visuelle Abgleich mit unseren Dateien und die spätere Prüfung der öffentlichen Seiten ergeben diese Zuordnung. Die Reihenfolge folgt den Motiven im Screenshot, nicht einem gemessenen Ranking:

  1. Screenshot der Swisscows-KI-Antwort. Inhaltsbild in Notiz 019: swisscows-summary-2026-10-10.png.
  2. Mario am blauen iMac. Inhaltsbild der Feldnotizübersicht: mario-journal-v1.webp.
  3. Mario, Aik und zwei rote Kühe. Inhaltsillustration in Notiz 019: mario-aik-swisscows-approved.png.
  4. Karte mit iMac, Aik und Motto. Aktuelles og:image der deutschen Notiz 020: og-de-v1.jpg.
  5. Karte mit den roten Kühen und deutschem Titel. Aktuelles og:image der deutschen Notiz 019: og-note-019-de-v1.jpg.
  6. Karte mit Mario im Sakko und Aik. Früheres og:image, auch der deutschen Startseite: og.png.

Die ersten drei Dateien sind als <img src="…"> mit beschreibenden Alt-Texten eingebunden. Die beiden neueren Karten sind auf den zugeordneten Seiten als og:image und twitter:image hinterlegt, aber dort keine gewöhnlichen Inhaltsbilder. Die geprüften strukturierten Daten der Notizen 019/020 und der Feldnotizübersicht enthalten kein eigenes Bildfeld. Für diese Karten ist die Metadaten-Erklärung daher besonders plausibel; bewiesen ist der tatsächliche Abrufweg damit nicht.

Die sechste Kachel entspricht unserer früheren englischen Karte og.png. Archivierte Veröffentlichungsdateien bestätigen, dass auch die deutsche Startseite sie früher als OpenGraph-Bild verwendete. Bei der heutigen Live-Prüfung verweist diese Seite bereits auf og-de-v1.jpg. Das passt zu einem früher erfassten Seitenstand; wann Google die alte Karte abgerufen hat, bleibt offen.

Was Google zu OpenGraph sagt

Im Open-Graph-Protokoll bezeichnet og:image ein Bild, das eine Seite repräsentieren soll. Google nennt dieses Feld ausdrücklich als mögliche Quelle für die automatische Auswahl eines bevorzugten Vorschaubilds. OpenGraph ist also auch hier relevant. Daraus folgt jedoch weder eine Garantie für die Bildersuche noch ein Nachweis, dass allein dieses Feld unsere sechs Treffer ausgelöst hat.

Google beschreibt außerdem das Auffinden von Bildern über HTML-Bildelemente. Alt-Texte und der umgebende Seiteninhalt helfen bei der Einordnung. Auf unserer Website existieren somit mehrere nachvollziehbare Hinweise: eingebettete Bilder, begleitende Texte und Bild-Metadaten.

Was mit den Galeriefotos ist

In diesem Screenshot von Google Bilder ist keines der fünf Fotos aus unserem Medienexperiment zu sehen. Die Websuche zeigt die Galerie trotzdem in beiden Sprachen. Unsere geprüfte Sitemap enthält die fünf Foto-URLs jeweils bei der deutschen und englischen Galerie; die sechs hier zugeordneten Bilddateien stehen darin nicht als eigene Bildeinträge. Die sichtbaren Kacheln lassen sich deshalb nicht mit diesen Galerie-Bildeinträgen erklären. Aus ihrem Fehlen in diesem Screenshot folgt umgekehrt nicht, dass die Fotos überhaupt nicht indexiert sind.

Acht Suchdienste im selben Morgenfenster

Sichtbare Website-Treffer in den acht Web-Screenshots
SuchdienstTrefferBeobachtung
Bing1Ein Treffer zur englischen Startseite; Bing zeigt „Ungefähr 1 Ergebnisse“.
DuckDuckGo1Ein Treffer zur englischen Startseite und der Hinweis, dass keine weiteren Ergebnisse gefunden wurden.
Ecosia9Neun sichtbare Webtreffer, darunter beide Sprachen der Startseite, der Galerie und der Notizen 019 und 020. Am Seitenende steht „Nächste“.
Google10Zehn sichtbare Webtreffer: Startseiten, Galerien, Notizübersichten sowie Notizen 019 und 020, jeweils auf Deutsch und Englisch. Der Search-Console-Hinweis darüber ist kein Website-Treffer.
Startpage9Neun sichtbare Webtreffer mit derselben Abfolge von Seitentypen wie im Ecosia-Screenshot.
Swisscows3Drei englische Webtreffer: Startseite, Privacy by Design und Feldnotizübersicht. Die beiden Unterseiten haben kleine Bildvorschauen.
Yahoo1Ein Treffer zur englischen Startseite. Im Fußbereich ist „Powered by Bing“ sichtbar.
Yandex1Ein Treffer zur englischen Startseite mit der Datumsangabe „8 October“.

Die Zahlen zählen nur die sichtbaren Website-Treffer dieser Aufnahmen. Sie sind keine vollständigen Indexgrößen und kein Leistungsvergleich. Bei Ecosia ist eine weitere Ergebnisseite auswählbar. Nicht dokumentierte Suchdienste werden weder als erfolglos noch als ungeprüft eingestuft: Mario hat ausdrücklich nur Dienste mit Treffern fotografiert.

Ecosia und Startpage zeigen hier dieselbe Abfolge von neun Seitentypen. Yahoo nennt Bing im Fußbereich. Daraus machen wir keine acht unabhängigen Indexierungsereignisse. Welche Suchquelle einen einzelnen Treffer geliefert hat, geht aus diesen Screenshots meist nicht hervor. Unsere frühere Notiz 020 behandelt bereits mögliche gemeinsame Quellen.

Die acht Original-Screenshots der Websuche ansehen

Was diese Momentaufnahme offenlässt

Google weist auf die Grenzen des site:-Operators hin: Die Ausgabe muss nicht alle indexierten URLs enthalten, und eine reine Domain-Abfrage bildet kein gewöhnliches Suchranking ab. Relative Angaben wie „vor 1 Tag“ oder „vor 13 Stunden“ sowie Yandex’ „8 October“ verwenden wir nicht als Indexierungszeitpunkte. Google zeigt in der Aufnahme ein Kontosymbol; Bedingungen wie Anmeldung, Region und Filter sind nicht über alle Dienste vereinheitlicht.

Auch dass Swisscows gestern Notiz 019 und heute in diesem Screenshot andere Seiten zeigt, belegt keine Entfernung aus dem Index. Hier sind unterschiedliche Ergebnislisten dokumentiert. Eine vollständige zeitliche Entwicklung würde wiederholte Abfragen unter festgehaltenen Bedingungen erfordern.

Für eine nächste Beobachtung wäre besonders aufschlussreich, die einzelnen Bildtreffer zu öffnen und ihre Bild- und Zielseiten-URLs zu protokollieren. Dann ließe sich verfolgen, ob die alte Karte verschwindet, aktuelle Karten häufiger erscheinen und die Galeriefotos hinzukommen. Ein sauberer Vergleich der Wirkung von OpenGraph bräuchte zudem einen kontrollierten Versuch; diese erste Momentaufnahme reicht dafür nicht.

Wir freuen uns, dass neben den Texten bereits so unterschiedliche Bilder auffindbar sind. Unsere belastbare Feststellung bleibt konkret: Der Screenshot zeigt drei Inhaltsbilder und drei Motive unserer aktuellen beziehungsweise früheren OpenGraph-Karten. OpenGraph kann zur Darstellung beitragen; es erklärt nicht allein die gesamte Bildersuche.

Beobachtung, ungefähre Aufnahmezeit und neun Original-Screenshots: Mario. Bildzuordnung, Prüfung der öffentlichen Seiten und lokalen Veröffentlichungsstände, Quellenrecherche und Formulierung: Aik. Die neun Suchen wurden von Aik nicht nachträglich als Abfragen von 07:20 CEST wiederholt. Technische Prüfung und Quellenabruf: 11. Oktober 2026.